Wie Sie als Führungskraft wahre Macht erlangen – oder verwechseln Sie Macht mit Angst?

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In Unternehmen gibt es oft mehr Statisten als wahre Führungskräfte.

Wussten Sie, dass der Film „Ghandi“ die meisten Statisten hatte. Der Regisseur Richard Attenborough holte für die Beerdigungsszene des großen indischen Freiheitskämpfers sage und schreibe 300 000 Statisten vor die Kamera.

Diese Statisten denken sie haben Macht, aber in Wahrheit haben sie keine. Daher schauen sie oft machtlos zu, wie sich ihre Mitarbeiter abkapseln und immer unzufriedener werden.

Diese Unzufriedenheit spiegelt sich auch in der aktuellen Gallup Studie wider. Sie ergab, dass nur 16 Prozent der Beschäftigten eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber/Führungskraft haben. 67 Prozent der Mitarbeiter leistet Dienst nach Vorschrift und 17 Prozent haben bereits innerlich gekündigt. Die überwiegende Mehrheit der Befragten bemängelten, dass Sie zu wenig Aufmerksamkeit, Lob und Anerkennung bekommen. Sie werden laut eigener Angabe häufig wie Maschinen behandelt und nicht als Persönlichkeit mit Wünschen, Meinungen und Ansichten.

Führungskräfte sollten sich bewusst werden, dass dieser Prozess der Unzufriedenheit oft etwas mit ihrer eigenen Persönlichkeit und mit ihrem Verhalten gegenüber den Mitarbeitern zu tun hat. Sie denken, dass ein überlegenes auftreten und Dominanz ihre vermeintliche Macht unterstreicht. Doch die Studie zeigt eindeutig, dass dieses Verhalten den Einfluss auf Mitarbeiter schmälert, da sie sich nicht wohl fühlen.

Doch leider stehen bei vielen Führungskräften mehr die Statussymbole wie zum Beispiel der beste Parkplatz, das repräsentativste Büro und der größte Dienstwagen, im Vordergrund, als das Wohl der Firma. Ein aktuelles Bespiel ist die Verurteilung von Herrn Thomas Middelhoff -Ex Arcandor Chef-. Trotz der drohenden Pleite musste er mit seinem Hubschreiber die Strecke von Essen nach Bielefeld – gerade einmal 150 km – fliegen.

Das sind alles Dinge, die Statisten brauchen um sich wichtig zu fühlen. Leider sorgt das oft für Missgunst. Die Konsequenzen daraus sind, dass diese Vorgesetzten, keine Unterstützer in ihrem Unternehmen haben. Davon gibt es wie bereits beschreiben nur 16% der Arbeitsnehmer. Doch diese nur diese 16% werden sich engagiert für die Ziele des Unternehmens und der Führungskraft einsetzen.
Statisten werden nicht als Person respektiert. Das was vermeintlich nach Respekt aussieht, ist in Wahrheit nur Angst. Das ist der Grund, warum Mitarbeiter ihnen lieber aus dem Weg gehen und sie nicht unterstützen ihre Ziele zu erreichen. Das führt zwangsläufig zu einer Beeinträchtigung des Arbeitsklimas und der Leistungsfähigkeit aller beteiligten. Allein die Fehltage, die auf Unlust zurückzuführen sind, kosteten laut der Gallup Studie die Betriebe 18 Milliarden Euro. Alles in allem gingen den deutschen Unternehmen bis zu 138 Milliarden Euro durch fehlendes Engagement verloren. Diese Zahlen belegen wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Führung auseinander zu setzen.

Wahre Führungskräfte steigern die Produktionsfähigkeit der Mitarbeiter, da sie über Einfluss, nicht über Macht. Sie nutzen ihren hohen Status, um ihre Mitarbeiter zu führen. Doch diesen Status kann man sich nicht selbst zuschreiben, sondern er wird von den Mitarbeitern freiwillig erteilt. Einen hohen Status erhalten nur Führungskräfte, die wertschätzend und respektvoll mit ihren Mitarbeitern umgehen und es schaffen, Einfluss über ihre Ausstrahlung und ihr Charisma zu erlangen. Hoher Status bedeutet hohe Akzeptanz. Wahre Führungskräfte sind Persönlichkeiten, die in der Lage sind andere Menschen positiv zu Beeinflussen.

Marina Friess zeigt Ihren Lesern, welche Merkmale wahre Führungskräfte haben und wie Sie als Führungskraft wahre Macht erlangen.

Ein Beispiel hierfür ist, dass sie auf jede Situation souverän reagieren. Jede Führungskraft kennt die Situation, dass es viele Aufgaben zu meistern gibt und der Anspruch an die Leistung immer größer wird. Da ist es nicht verwunderlich, wenn man sich dann ab und zu gereizt fühlt. Leider bekommen es dann meist die Mitarbeiter im näheren Umfeld ab. Doch wenn eine Führungskraft in diesem Moment laut und ungehalten wird, schmälert dies den Respekt der Mitarbeit und den eigenen Status.

In diesem Moment sollte man sich die sogenannte Reizreaktionslücke zu Nutze machen. Jeder Mensch besitzt diese Lücke zwischen einem Reiz und der Reaktion. Diese beträgt leider nur 250 Millisekunden und muss daher effektiv genutzt werden. In diesen 250 Millisekunden können wir darüber entscheiden, wie wir auf eine bestimmte Situation reagieren. Es ist wichtig diese Lücke zu nutzen, um sie zum Beispiel mit der Wiederholung des zuletzt gesagten zu füllen. Sagt der Mitarbeiter zum Beispiel: „Das kann ich so nicht umsetzten“ und diese Aussage macht eine Führungskraft wütend, dann kann sie antworten: „Also, wenn ich sie richtig verstanden haben, dann haben Sie Herausforderungen mit dieser Tätigkeit?“ Die Wiederholung dient allerdings lediglich dazu, dass man mehr Zeit hat seine Gedanken zu sortieren, den kühlen Kopf zurückzubekommen, um dann souverän reagieren zu können.

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